FDP-Kreistagsfraktion beglückwünscht Claudia Felden zum runden Geburtstag

Die Fraktionsvorsitzende macht sich überall und jederzeit für Frauen stark

Claudia Felden (Foto: Claudia Felden)

Claudia Felden sieht die Dinge realistisch. Dies hat sie als Diplom-Mathematikerin gelernt, und dies liegt auch in ihrer Natur. Der 60. Geburtstag ist für sie ein Tag wie jeder andere, und so war sie am 21. Dezember in ihrem Dienstzimmer als Bürgermeisterin im Leimener Rathaus. Wer sie persönlich beglückwünschen wollte, konnte dies unter strenger Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen auch tun. Und so kamen von der FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar nacheinander Bärbel Seemann (Nußloch) und der stellvertretende Fraktionschef Dietrich Herold (Edingen-Neckarhausen), um ihrer Fraktionsvorsitzenden im Namen der weiteren FDP-Kreisräte zu gratulieren.

Offiziell gefeiert wird ihr 60. Geburtstag – wie so viele Anlässe in diesem Jahr – aufgrund der akuten Corona-Gefahrenlage natürlich nicht. Auch hier ist Claudia Felden völlig unaufgeregt: „Dann ist das eben so“. In Fest- und Feierstimmung ist sie aufgrund der Pandemie-Situation ohnehin nicht, jedoch empfindet sie an ihrem besonderen Geburtstag Dankbarkeit im Rückblick auf das bisher Erreichte. Und das kann sich sehen lassen.

Ihre bisherige Lebensleistung in der FDP aufzuzählen muss späteren Gelegenheiten vorbehalten bleiben. Nur so viel: in Leimen, im Rhein-Neckar-Kreis und in Baden-Württemberg steht der Name Claudia Felden für engagierte, erfolgreiche und bürgernahe Kommunal- und Regionalpolitik bester liberaler Prägung. Sie ist nicht nur beruflich Bürgermeisterin in Leimen in ihrer 2. Amtsperiode, sondern auch seit 2009 im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises und dort die einzige weibliche Fraktionsvorsitzende, und dies seit einem Jahrzehnt. Für die Frauen macht sie sich überall und jederzeit stark. Jüngst hat sie mit Erfolg die Themen „Frauenhaus“ und Gewaltprävention im Kreistag platziert. Sie gehört dem Landesvorstand der Liberalen Frauen ebenso an wie dem Landesverbands- und dem Kreisverbandsvorstand der Freien Demokraten. Auch in der Verbandsversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar ist Claudia Felden  vertreten. Aufgrund Ihrer Kollegialität, Fairness und Verlässlichkeit ist sie über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg überaus geschätzt, und innerhalb ihrer eigenen Partei, der sie mehr als ihr halbes Leben lang fest verbunden ist, erzielt sie bei Wahlen seit Jahr und Tag Spitzenergebnisse. Sie zählt keineswegs zu den „Bequemen“, sagt ihre Meinung frank und frei, offen und ehrlich, nie verletzend und stets argumentativ stark und sicher. Sie hört zu, wägt ab, erklärt und hilft, wo immer sie helfen kann. Dafür sind ihr nicht nur ihre Parteifreunde, sondern auch sehr viele Menschen außerhalb der FDP dankbar. Sie alle wünschen „ihrer“ Claudia Felden für die Zukunft weiteren Erfolg, Glück und vor allem anderen: stabile Gesundheit und Schaffensfreude im Beruf als Bürgermeisterin und im Engagement für ihre FDP.

FDP fordert krisenfeste Hilfsangebote nach Gewalt an Frauen

Jochen Haußmann MdL informierte bei Online-Meeting

Jochen Haußmann MdL

Rhein-Neckar. „Beim Thema häusliche Gewalt werden durch die Corona-Krise strukturelle und auch spezifische Defizite und Versäumnisse offensichtlich.“ Dies stellte der stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion Jochen Haußmann bei einem Online-Bürgergespräch auf Einladung des FDP-Kreisverbands Rhein-Neckar fest.  Haußmann forderte, deswegen so schnell wie möglich krisenfeste Hilfsangebote nach Gewalt an Frauen aufzustellen. Die Bundesländer sollten alle Bemühungen tätigen, um Frauen kurzfristig unterzubringen und mittelfristig die Frauenhausplätze auszubauen. Wichtig sei auch eine Einführung eines länderübergreifenden Online-Registers zur Registrierung und Abfrage von freien Frauenhausplätzen.

Der Landtagsabgeordnete plädierte dafür, dass der Bund zur kurzfristigen Finanzierung die Förderrichtlinien des Bundesinvestitionsprogramms “Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ erweitern solle, damit die Einrichtungen auch bei steigenden Personal- und Sachkosten unterstützt werden könnten. Die Länder müssten die Hotline-Kapazitäten auf eine Erreichbarkeit von 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche ausbauen. Hierbei sollten auch männliche Gewaltopfer ein Angebot wie das „Hilfetelefon Gewalt an Männern“, das bereits in Bayern und Nordrhein-Westfalen bestehe, erhalten. Haußmann forderte: „Die Istanbul-Konvention ist endlich in allen Bundesländern und in Vereinbarung oder Rückkopplung mit der Bundesebene umzusetzen“.

Die Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar Claudia Felden wies darauf hin, dass in diesem Landkreis kein Frauenhaus vorhanden sei und dass die Freien Demokraten sich seit Jahren für die Schaffung eines solchen einsetzen. Sie plädierte dafür, diese nötige Maßnahme bürokratiearm voranzutreiben. Weiterhin kritisierte Felden die frühere Schließung der Gynäkologie in Eberbach und die bevorstehende Schließung der Geburtsstation in Mosbach. Dass Frauen dann aus weiter Entfernung nach Sinsheim fahren müssten, sei aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion nicht tragbar. „Zu viele Kapazitäten hierfür wurden und werden abgebaut“, kritisierte die Freidemokratin. Jochen Haußmann ergänzte, dass zwar in sorgfältig geprüften Einzelfällen auch Schließungen angebracht seien, dass aber in Baden-Württemberg eine fachlich gute medizinische Versorgung in der Fläche vonnöten sei. Hierfür seien Kreiskliniken wesentlich.

Mit Blick auf den Verlauf der Corona-Krise bezeichnete der FDP-Landtagsabgeordnete die während der ersten Wochen ergriffenen Einschränkungen als nachvollziehbar und angebracht. Dagegen sei er eingedenk der deutlich gesunkenen Fallzahlen nun für sofortige weitere Lockerungen. Die Landesregierung müsse die Landtagsabgeordneten besser und schneller über die Corona-Maßnahmen informieren. Die hohen finanziellen Fördermittel in der Corona-Krise müssten auf mittlere Sicht wieder hereingeholt werden. „Der beste Weg dafür ist, die Wirtschaft voranzubringen und die Menschen wieder arbeiten zu lassen“, erklärte Haußmann.

Abschließend lud der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Rhein-Neckar Alexander Kohl die Mitglieder zum nächsten Online-Meeting mit dem FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer am 13. Mai ein.

Einladung zum Gespräch mit Jochen Haußmann MdL

Online-Meeting der FDP Rhein-Neckar am 4. Mai von 19 bis 20 Uhr

Am Montag, 04. Mai 2020, um 19 Uhr ist der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg Jochen Haußmann online zu Gast im FDP-Kreisverband Rhein-Neckar.

Er ist Fraktionssprecher der Freien Demokraten für Verkehr-, Gesundheits- und Frauenpolitik.

Drei Politik-Themen mitten im aktuellen Geschehen: Die Messwerte der Schadstoffe erfordern eine neue Diskussion über das Dieselfahrverbot – welche Lehren aus der Coronakrise lassen sich schon jetzt für die Gesundheitspolitik in Baden-Württemberg ziehen, welche Vorteile bringt der Bestand der Kreiskliniken? – Wie kann das Land Frauen besser gegen häusliche Gewalt schützen?

Stellen Sie Ihre Fragen im Onlinemeeting der FDP Rhein-Neckar mit Jochen Haußmann.

Nehmen Sie an teil am Computer, Tablet oder Smartphone:

https://global.gotomeeting.com/join/783228125

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 892 0194 301
Zugangscode: 783-228-125

Sie kennen GoToMeeting noch nicht? Installieren Sie jetzt die App, damit Sie für Ihr erstes Meeting bereit sind:
https://global.gotomeeting.com/install/783228125