Telefonsprechstunde mit Dr. Jens Brandenburg MdB am 25.06.2020

Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 findet von 16:00 bis 17:00 Uhr eine telefonische Bürgersprechstunde des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg statt.

Dr. Jens Brandenburg MdB (Fotograf: Büro Dr. Jens Brandenburg)

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Fragen und Anliegen an den Bundestagsabgeordneten zu wenden. Es wird um eine Voranmeldung gebeten per Mail unter: jens.brandenburg.wk@bundestag.de oder telefonisch unter: 06222/3903141.

Einladung zu Telefonsprechstunde mit Dr. Jens Brandenburg MdB

Dr. Jens Brandenburg MdB (Fotograf: Tobias Koch)

Am Freitag, den 05. Juni 2020 findet von 15:30 bis 16:30 Uhr eine telefonische Bürgersprechstunde des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg unter der Telefonnummer 06222/3903141 statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Fragen und Anliegen an den Bundestagsabgeordneten zu wenden. Es wird um eine Voranmeldung gebeten per Mail unter: jens.brandenburg.wk@bundestag.de oder telefonisch unter: 06222/3903141.

Mit innovativen Konzepten gegen Fachkräftemangel

v.l.: Prof. Dr. Rupert Felder , Arved Oestringer, Dr. Jens Brandenburg, Michael Theurer, Frank Kropp

Die FDP-Bundestagsabgeordneten Michael Theurer und Dr. Jens Brandenburg zu Besuch bei der Heidelberger Druckmaschinen AG

Zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause besuchte der Walldorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg (FDP) gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Michael Theurer und dem Vorsitzenden des FDP-Ortsverbands Wiesloch-Südliche Bergstraße Arved Oestringer die Heidelberger Druckmaschinen AG. Das Unternehmen ist mit seinem 4.800 Mitarbeitern am Standort Wiesloch-Walldorf ein Weltmarktführer im Wahlkreis des Walldorfer Abgeordneten.

Für die drei Politiker gab es bei dem Besuch eine Menge zu sehen. Zunächst führte Prof Dr. Rupert Felder, Leiter des Bereichs Human Resources, zum neu gebauten Innovationszentrum (IVZ), das erst vor kurzem mitten auf dem Gelände in einer ehemaligen Montagehalle entstanden ist. Auf 40.000 qm forschen und entwickeln knapp 1.000 Mitarbeiter neue Geschäftsfelder und Produkte. Diese entstehen im neuen Standort von der Idee über die Entwicklung bis zur Produktion unter einem Dach. Aufgeteilt ist die große Halle in mehrere „Quartiere“ mit Büros, Laboren und Versuchsbereichen. Beeindruckt zeigten sich die Politiker von den offen und hell gestalteten Büroquartieren, die den Mitarbeitern auch Kommunikationszonen und Arbeitsflächen im Freien bieten. Die Führungskräfte sitzen nicht wie üblich in einer extra Etage, sondern mitten unter den Mitarbeitern. „Wir haben gemerkt, dass die Prozesse schneller und effizienter sind, da die einzelnen Bereiche jetzt nah beieinander liegen. Auch die informelle Kommunikation und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe unter den Mitarbeitern haben zu einem Mehrwert geführt“, berichtete Frank Kropp, Leiter des Bereichs Research und Development, über die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen der Mitarbeiter.

Auch im Bereich der beruflichen Ausbildung geht das Unternehmen innovative Wege. Neben den eigenen Auszubildenden werden hier auch Azubis aus Kooperationsunternehmen ausgebildet. Die Unternehmen geben Ihre Azubis in den ersten 18 Monaten Ihrer Ausbildung zur Heidelberger Druckmaschinen AG, wenn Ihnen selbst dazu die Kapazitäten fehlen. In einem Ausbildungsnetzwerk mit vier weiteren bekannten Unternehmen aus der Region werden firmenübergreifende Projekte verwirklicht, wie zum Beispiel Praktika-Tage für Schüler. Diese bekommen jedes Jahr in den Osterferien die einmalige Chance, in fünf Tagen fünf verschiedene Unternehmen kennen zu lernen.

„Beides sind hervorragende Initiativen, um dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken und jungen Menschen die Chance zu geben, eine passende Ausbildungsstelle zu finden,“ lobte Theurer das Engagement des Unternehmens. Obwohl bei der Heidelberger Druckmaschinen AG bisher immer alle Ausbildungsplätze belegt werden konnte, spürt auch das Unternehmen einen Rückgang der Bewerber. Gesucht werden vor allem Bewerber für Ausbildungsplätze zum Elektroniker. „Wir wollen wieder mehr junge Menschen für die berufliche Bildung begeistern. Dazu sollten wir die Berufsorientierung schon an den Schulen ausbauen. Der Arbeitsmarkt der Zukunft braucht starke Fachkräfte, die theoretische Innovationen in hochwertige Produkte und Dienstleistungen übersetzen können“, betonte der Bildungspolitiker Brandenburg zum Abschluss des Besuchs.

Simon Groß und Hans-Dieter Kretzler an Spitze der FDP-Kreistags-Liste im Wahlkreis Waibstadt

Wollen für die FDP in den Kreistag: v.l. Thomas Ehrmann, Regina Klein, Patrick Klein und Simon Groß

Die Freien Demokraten aus der Brunnenregion haben ihre Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. Der Vorsitzende der FDP Sinsheim-Kraichgau, Michael Westram, freute sich, viele Mitglieder begrüßen zu können. Zur Versammlungsleiterin wurde Claudia Felden gewählt, Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Neckar-Kreis.

Die Liste für den Wahlkreis Waibstadt (WK 14) wird von dem 30-jährigen Simon Groß aus Reichartshausen und dem Neidensteiner Gemeinderat Hans-Dieter Kretzler angeführt. Ihnen folgen Regina Klein aus Reichartshausen und Thomas Ehrmann aus Waibstadt, welche ebenfalls beide ihre Heimatgemeinde im Gemeinderat vertreten. Auf Platz fünf bewirbt sich der Vertriebsleiter Christopher Burkert aus Reichartshausen. Daneben möchten sich folgende Persönlichkeiten im künftigen Kreistag ehrenamtlich für die Zukunft des Rhein-Neckar-Kreises engagieren: Patrick Klein, Dr. Livio Slesina, Andreas Maier und der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg.

Im Anschluss wurde über das Wahlprogramm der FDP diskutiert. Auf die Finanzen des Kreises wollen die Liberalen einen besonderen Blick werfen. Die Freien Demokraten möchten sich dafür einsetzen, die Kreisverschuldung zu senken und gleichzeitig die Gemeinden nicht über Gebühr zu belasten. Auch Simon Groß unterstrich in seiner Vorstellungsrede seine Ziele: „Wir werden uns im Rhein-Neckar-Kreis für eine gute Infrastruktur einsetzen, die Digitalisierung vorantreiben und den Nahverkehr fördern. Außerdem ist uns ein aktiver Umweltschutz und die Stärkung des ländlichen Raumes wichtig.“

Dr. Jens Brandenburg MdB lädt ein: „Digitale Bildung – Raus aus der Kreidezeit“

Jens Brandenburg am 17.07.18 in Berlin im Deutschen Bundestag. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

Dr. Jens Brandenburg MdB lädt herzlich zu seiner Veranstaltung „Digitale Bildung – Raus aus der Kreidezeit“ ein. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch 6.3.2019 um 18:00 Uhr im Wahlkreisbüro, Pfarrstraße 2, 69168 Wiesloch. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

FDP-Neujahrsempfang: „Warum Kommunen und Europa die Zukunft gestalten“

Wiesloch. „Die Politik muß den Bürgern Lösungen zur Frage geben, wo sie Orientierung finden. Sie darf das nicht Nationalisten überlassen!“ Dies erklärte Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz als Gastredner beim Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbands Rhein-Neckar und des Ortsverbands Wiesloch-Südliche Bergstraße. Das SPD-Mitglied Kurz gehört als einziges deutsches Stadtoberhaupt dem „Europäischen Ausschuss der Regionen“ an und ist Präsident des Städtetags Baden-Württemberg. Thema seines Vortrags bei den Freien Demokraten war „Die Grenzen des Nationalstaates – Warum Kommunen und Europa die Zukunft gestalten“. Er rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, durch ihre Stimmabgabe bei der Wahl im Mai 2019 zu verhindern, dass zukünftig eine Mehrheit von Europaabgeordneten gegen die europäische Einigung agieren werde.

v.l.: Dirk Elkemann, Claudia Felden, Arved Oestringer, Dr. Peter Kurz, FDP-Gemeinderat Bernd Lang, Alexander Kohl, Robert Blum

Für den Ortsverband der Freien Demokraten begrüßte dessen Vorsitzender Arved Oestringer die zahlreich gekommenen Besucher im Kulturhaus Wiesloch. „Die europäische Einigung hat uns die längste Friedenszeit in unserem Kontinent gebracht“, erinnerte er die Besucher. Als Schwerpunkte seiner kommunalen politischen Arbeit bezeichnete Oestringer die Digitalisierung und den Breitbandausbau.

Arved Oestringer

FDP-Kreisverbandschef Alexander Kohl forderte, die Subsidiarität in Europa zu stärken: „Eine übergeordnete Ebene soll nur das entscheiden, was die untergeordneten Ebenen nicht lösen können!“  Wichtig seien eine Zusammenarbeit zum Schutz der europäischen Außengrenzen und eine gemeinsame europäische Armee. Mit Blick auf den Rhein-Neckar-Kreis dankte Kohl der FDP-Kreistagsfraktion und deren anwesender Vorsitzender Claudia Felden für deren Engagement zur Stärkung des ÖPNV.

Alexander Kohl

Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann kündigte eine Beschlußfassung zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept „INSEK 2030+“ seiner Stadt noch in der ersten Hälfte des Jahres 2019 an. Schwierig sei, dass Wiesloch eine Bugwelle an Investitionen vor sich herschiebe. „In Bildung zu investieren, heißt in die Zukunft zu investieren“, unterstrich Elkemann bezüglich des Neubaus der Gemeinschaftsschule und der Kindergarten-Planung in der Weinstadt.

Dirk Elkemann

Die Bildungspolitik ist auch ein Tätigkeitsschwerpunkt des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg. Der Freidemokrat forderte, mehr Geld für Sachmittel an Schulen und für die Fortbildung von Lehrern bereitzustellen. Beim Thema Sicherheit kritisierte der Freidemokrat das regelmäßige Rufen des Bundesinnenministers nach neuen Gesetzen. Vor den vergangenen Terroranschlägen und Hackerangriffen hätten vorherige Informationen vorgelegen, aber die Behörden hätten es nicht geschafft, rechtzeitig aktiv zu werden. „Nicht neue Gesetze sind nötig, sondern bessere Koordination!“, konstatierte Brandenburg. An die Adresse der Unionsparteien gerichtet kritisierte er, dass diese die FDP-Forderung nach einer Abschaffung des Solidaritätszuschlags nur mit Worten teilten, aber Taten dazu vermissen ließen. Und mit Blick auf die im Mai kommenden Wahlen mahnte der Bundestagsabgeordnete: „Wir dürfen Europa nicht den Extremisten von links und rechts überlassen!“

Dr. Jens Brandenburg MdB

Der langjährige Freidemokrat Robert Blum, seit Jahren Organisator der jährlichen FDP-Neujahrsempfänge in Wiesloch, leitete über zum Gastvortrag des Mannheimer Oberbürgermeisters.

Robert Blum

Dr. Peter Kurz erklärte, dass die früheren Gründungen von Nationalstaaten aus der Idee der nationalen Unabhängigkeit heraus getragen worden seien. „Heute aber sind wir in Europa voneinander abhängig wegen globaler Herausforderungen“, konstatierte das Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen. Die wichtigen Entscheidungen stünden heutzutage auf europäischer und auf kommunaler Ebene an. Insbesondere die Themen Migration, Beschleunigung von Innovation, Zusammenleben und Integration seien in den Kommunen zu lösen. Die Folgen der Globalisierung müssten offen diskutiert werden. Europa müsse heute mehr denn ja zusammenstehen angesichts der nur ihre eigenen Interessen verfolgenden Putin in Rußland, Trump in den USA, und China. Nationalismus sei keine Lösung, sondern ein Brandbeschleuniger für Probleme. Kurz kritisierte, dass in einigen europäischen Staaten die Rechtsstaatlichkeit und der Minderheitenschutz geschwächt werde.

Dr. Peter Kurz

Die EU müsse den großen Internetkonzernen auf Augenhöhe entgegentreten. Der „Europäische Ausschuss der Regionen“ sei ein kompetentes Gremium. Das 21. Jahrhundert werde wahrscheinlich das „Jahrhundert der Städte“ sein, erklärte Kurz, denn in diesen lebe die Mehrheit der Menschen auf der Welt, und dort finde 80% der Wertschöpfung statt. „Zunehmend sprechen internationale Organisationen direkt die Städte als Kooperationspartner an“, hob er hervor. Nicht allein ökologische Nachhaltigkeit sei von Bedeutung, sondern auch soziale Zukunftssicherheit müsse realisiert werden. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung habe in den letzten Jahren nicht mehr am Wohlstandszuwachs teilgehabt.

v.l. Tim Ebbinghaus, Helena Rahn

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Trompetenduo Tim Ebbinghaus und Helena Rahn von der Musikschule Südliche Bergstraße. Die Besucher nutzten beim anschließenden Sektempfang noch ausgiebig die Gelegenheit zu Fragen an die Referenten und zu Gesprächen untereinander.

LIM-Kreisverband Rhein-Neckar neu gegründet

Am 17. Januar wurde der Kreisverband Rhein-Neckar des Liberalen Mittelstands (LIM) in Oftersheim gegründet.

Holger Höfs aus Oftersheim begrüßte die Anwesenden Andreas Eck, Dr. Michael Kunzmann, Margaritha Drnec-Schmidt, Alexander Kohl, Dr. Thilo Scholpp, Frank Schmeckenbecher und Dirk Lehmann.

Als erstes beschrieb Dr. Thilo Scholpp den Landesverband LIM BW mit seinen Zielen und die aktuelle Lage. Danach haben Holger Höfs und Dr. Michael Kunzmann den Bereich bzw. die Schwerpunkte ihrer zukünftigen Arbeit skizziert.

In Abstimmung mit dem Landesverband will sich der LIM-Kreisverband Rhein-Neckar mit den Themen Technik, Bildung und Bürokratie beschäftigen. Im Bereich Technik nannten die Mitglieder mit den Stichworten Diesel, IT und Industrie 4.0 nur die wichtigsten Punkte. Im Bereich Bürokratie reichen die Stichworte vom Fachkräftemangel und der Arbeitnehmerüberlassung über die Entwicklung von neuen Unternehmen (Start-ups) und die Unterstützung von mittelständischen Unternehmen bis hin zur Unternehmensnachfolge. Wesentlicher Punkt ist dabei das Ziel, die Bürokratie sinnvoll zu verringern. Mit einer weltbesten Bildung verbessert sich nicht nur die Allgemeinbildung, sondern damit bietet sich auch die Möglichkeit einer sichtbar besseren Ausbildung im Beruf.

Ziel des LIM-Kreisverbands ist die Stärkung des Mittelstands durch Informationsaustausch, Erfahrungsaustausch und die Förderung der Vernetzung unter Zuhilfenahme von Kooperationen. Absatz

Als Versammlungsleiter hat Dr. Thilo Scholpp die Wahl durchgeführt. Alexander Kohl war die Zählkommission. Holger Höfs wurde als Vorsitzender des LIM-Kreisverbands Rhein-Neckar vorgeschlagen; er wurde einstimmig gewählt. Der Versammlung wurde vorgeschlagen, Margaritha Drnec-Schmidt, Dr. Michael Kunzmann, Claudia Felden, Andreas Eck und Frank Schmeckenbecher zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden zu wählen. Auch dies wurde einstimmig bestätigt.

Der Kreisvorstand hat seine Arbeit aufgenommen und wird in Kürze über zwei Veranstaltungen in diesem Jahr beratschlagen. Als Themen sind „Start-ups“ und „Generation Z – Zukunft oder Zusammenbruch?“ vorgesehen.

Am Ende der Veranstaltung wünschte Dr. Jens Brandenburg MdB dem neuen Kreisverband alles Gute für die zukünftige Arbeit.

Christian Lindner begeistert in Eppelheim mehr als 400 Menschen

Lebhafte Diskussionen beim Besuch des FDP-Chefs in Rhein-Neckar

Eppelheim. Über 400 interessierte Gäste begrüßte der Walldorfer FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg in Eppelheim. Sie alle waren am vergangenen Dienstagnachmittag gekommen, um den FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner live zu erleben. Der Liberalen-Chef Lindner freute sich sichtlich über die gute Resonanz. Oft werde er gefragt, wie er das nachlassende Interesse an der FDP verkrafte. Eine Beobachtung, die er mit Blick auf die volle Rudolf-Wild-Halle nicht teilen könne. „Sie alle sind die Zeugen dieses nachlassenden Interesses“, scherzte er zu Beginn seines Auftritts.

Christian Lindner (Bildmitte, stehend) vor den rund 400 Zuhörern

Auf Einladung Brandenburgs sprach Lindner fast zwei Stunden vor einem begeisterten Publikum über die Chancen von mehr Freiheit in Bildung und Wirtschaft. In einer lebhaften Ansprache rechnete er dabei auch mit der Regierungspolitik von Schwarz-Rot ab. Trotz schlechter werdender Konjunkturaussichten gebe die Koalition die Steuermittel mit vollen Händen aus. „Das ist die Methode Große Koalition. Mit Kamellen im Karneval kann man damit vielleicht populär werden, ein Land wie Deutschland auf Dauer aber so nicht regieren“, kritisierte Lindner. Wichtig sei es jetzt, so der FDP-Chef, „in die Kaufkraft der Menschen zu investieren“. Eine konkrete Forderung könne man direkt umsetzen, fügte er unter Beifall an: „Der Solidarzuschlag muss Ende nächsten Jahres Geschichte sein. Sonst werden die Freien Demokraten Klage beim Verfassungsgericht einreichen“.

Christian Lindner (Bildmitte, stehend) stellt sich den zahlreichen Fragen aus dem Publikum

Ausführlich widmete sich Lindner den aktuellen Herausforderungen in der Bildungspolitik. Erklärtes Ziel der Freien Demokraten sei es, jedem jungen Menschen durch weltbeste Bildung Aufstiegschancen zu ermöglichen. Dafür müsse die Bundesregierung der beruflichen Bildung mehr Beachtung schenken. „Wenn wir es ernst meinen mit der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung, dann muss sich das auch bei der finanziellen Prioritätensetzung der Politik ablesen lassen“, führte Lindner aus. Es könne kein sinnvolles gesellschaftliches Ziel sein, dass jeder ein Abitur und anschließend ein Hochschulstudium absolviere.

Jens Brandenburg (r.) bedankte sich bei Christian Lindner zum Abschluss mit einer Flasche regionalem Wein für den Besuch in Eppelheim

Viel Zeit nahm sich der 39-jährige Lindner im Anschluss an seinen Vortrag für zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Mit einem Mikrofon ausgerüstet lief Lindner durch die vollen Reihen und beantwortete die Bürgeranliegen zu den Themen Rente, Bundeswehr, Fahrverbote, Energiepolitik und Wohnungsnot. Eloquent und auf Augenhöhe stellte sich Lindner dabei der Diskussion mit dem Publikum. Nach Ende der offiziellen Veranstaltung verbrachte Lindner noch rund eine halbe Stunde in der Eppelheimer Rudolf-Wild-Halle und stand für Selfies und Autogrammwünsche zur Verfügung.

FDP-Kreistagsfraktion und Dr. Jens Brandenburg MdB zu Gast in der Theodor-Frey-Schule Eberbach

Regelmäßig besucht die FDP-Kreistagsfraktion die Einrichtungen des Landkreises in den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet. Jüngst waren Fraktionsvorsitzende Claudia Felden und weitere FDP-Kreisräte zu Gast in der Theodor-Frey-Schule (TFS) im Eberbacher Berufsschulzentrum., begleitet vom bildungspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Jens Brandenburg.

Schulleiter Martin Staniczek, der seit 2009 der TFS vorsteht, begrüßte die Besucher und stellte seine Schule, die im handwerklichen Bereich eine zentrale Funktion für Zimmerleute wahrnimmt, vor. Die TFS geht auf eine Gewerbeschule zurück, die 1867 gegründet worden war. Zur Zeit lernen und lehren dort über 700 Schüler bzw. Pädagogen. Der Anteil an Schülerinnen und Schülern ist nahezu paritätisch. Seit 65 Jahren am selben Standort, wurden die Gebäudekomplexe 1983 und 1991 erweitert und modernisiert. Ein Internat ist angegliedert und wird auch wegen der großen Distanzen zwischen Wohn- und Lernort gern in Anspruch genommen. In ihrer jetzigen Form besteht die TFS seit 2003 nach der Fusion zwischen Gewerbe- und Handelsschule. Sie ist Berufsschule für die Berufsbilder Einzelhandel, Verkäufer, Industriekaufleute sowie für Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice, Zimmerer, Fliesenleger und Industrie-/Feinwerkmechaniker. Als Vollzeitschule ist sie Berufsfachschule (BFS) für Pädagogische Erprobung und Wirtschaftsoberschule. Sie bietet einjährige Berufskollegs zur Erlangung der Fachhochschulreife Wirtschaft bzw. Technik, BK I und II Technik bzw. Kaufmann. Zudem ist die TFS einjährige Berufsfachschule Bautechnik und zweijährige BFS Wirtschaft.

Nach dieser Übersicht beantworteten Schulleiter Staniczek und der ebenfalls anwesende Amtsleiter für Schulen, Nahverkehr, Kultur und Sport des Landkreises, Matthias Köpfer, die Fragen des Abgeordneten und der Kreisräte, schließlich wurden generelle bildungspolitische Fragen aus dem Berufsbildungsbereich diskutiert. Während sich Jens Brandenburg nach dem Stand der Digitalisierung erkundigte, interessierten die FDP-Kreisräte evtl. Wünsche der Schulleitung hinsichtlich der Ausstattung. Anliegen der FDP-Kreistagsfraktion ist die bestmögliche Unterstützung der beruflichen Bildung und die zeitgemäße und auskömmliche Ausstattung der Berufsschulen, wie Fraktionsvorsitzende Claudia Felden abschließend hervorhob.

Bürgersprechstunde mit Dr. Jens Brandenburg MdB am 4.10.2018

Bürgersprechstunde mit Dr. Jens Brandenburg MdB

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger

Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018, findet von 16:30 bis 18:00 Uhr eine Bürgersprechstunde des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg im Wahlkreisbüro, Pfarrstraße 2 in Wiesloch statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zum persönlichen Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten. Es wird um eine Voranmeldung gebeten per Mail unter: jens.brandenburg.wk@bundestag.de oder telefonisch unter: 06222/ 390 3141.