Neckarbrücken-Bau und KommunalNetz zeigen Fortschritte

FDP.Kreistagsfraktion machte sich in Neckarhausen ein Bild davon

Die FDP-Kreisräte v.l. Giuseppe Fritsch, Bärbel Seemann, Claudia Felden und Dietrich Herold machten sich ein Bild vom Bau der Neckarbrücke zwischen Neckarhausen und Ladenburg

Seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion zu den Fraktionssitzungen in den Städten und Gemeinden des Kreises, um damit Vor-Ort-Termine und Informationen aus erster Hand als unverzichtbare Entscheidungsgrundlagen zu verbinden. Jüngst informierten sich die Kreistags-Liberalen in Edingen-Neckarhausen über den Fortgang des Baues der Neckarbrücke zwischen Neckarhausen und Ladenburg. Beim letzten Vor-Ort-Besuch vor über zwei Jahren waren lediglich die Trassierungsarbeiten der Straßenführung zu erkennen, jetzt aber konnten die Kreisräte auch den Fortgang der Arbeiten im Neckar und die Brückenköpfe sehen.

Im Schloss Neckarhausen hatten die Fraktionsmitglieder zuvor die jüngste Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistages besprochen. Diesem gehören Fraktionsvorsitzende Claudia Felden und Dietrich Herold für die FDP-Fraktion an. Im Wesentlichen standen auf der Sitzungs-Agenda der Jahresabschluss 2025 des Kreises – leider war das Ergebnis um einiges schlechter als 2024 geplant –  sowie die Vorstellung des Chancengleichheitsplanes 2025 – 2031 und der Sachstandsbericht zur Digitalisierung des Rhein-Neckar-Kreises. Der Chancengleichheitsplan hat gezeigt, dass derzeit rund 47% der Führungspositionen ab Referatsleitungsebene weiblich besetzt sind, was gegenüber 2019 eine Steigerung um zehn Prozentpunkte bedeutet. Von den weiblichen Beschäftigten haben nahezu unverändert etwa vier Prozent eine Leitungsposition inne, bei den männlichen sind es gut elf Prozent. Zum 30.06.2025 waren im Landratsamt 1.559 Frauen und 629 Männer beschäftigt. Zur Digitalisierung im Kreis gab Rudolf Fickinger, der Mitgeschäftsführer des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik (EBVIT) in der Ausschuss-Sitzung einen komprimierten Überblick auf den Status quo und künftige Vorhaben. Dabei dürfte für die Kommunen insbesondere das Thema KommunalNetz interessant sein. Diesem sind bereits sieben Kreiskommunen, darunter Ladenburg und Heddesheim, angeschlossen. Kurz vor dem Anschluss stehen fünf weitere Städte wie etwa Schriesheim und Schwetzingen, und eine Anschluss-Perspektive haben zehn Kommunen, darunter Dossenheim und Laudenbach. In der Verwaltungs- und Finanzausschuss-Sitzung befürwortete Kreisrat Dietrich Herold für die Liberalen die Vernetzung der Kreiskommunen und das entsprechende umfassende Service-Angebot des EBVIT für die Städte und Gemeinden im Kreis auch mit Blick auf die Sicherheit und Sicherung der digitalen Infrastruktur in den örtlichen Verwaltungen.